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Kellerasseln im Badezimmer in Düsseldorf: Ursachen prüfen und richtig handeln

Ein kleines, flinkes Insekt zwischen Aktenordnern oder unter dem Drucker sorgt im Büro schnell für Unruhe. In München wird dabei oft von Silberfischchen gesprochen. Wenn das Tier deutlich größer wirkt, einen ovalen, gegliederten Körper hat und an feuchten Stellen auftaucht, kann es sich aber um ein Kellerasseln handeln. Das ist kein Anlass für Hektik. Es lohnt sich, den Fund sauber einzuordnen, bevor Unterlagen umgeräumt oder Sprays eingesetzt werden.

Erster Schritt: Fundort, Uhrzeit und Anzahl notieren. Ein Foto mit Münze oder Lineal hilft bei der Bestimmung.

Woran Kellerasseln im Büro zu erkennen sind

Kellerasseln sind meist grau bis braun, oval und deutlich gegliedert. Sie brauchen Feuchtigkeit und erscheinen im Bad meist nahe an Bodenabläufen, Leitungen, feuchten Fugen oder Außenwänden. Tagsüber bleiben sie gern in schmalen Fugen, hinter Sockelleisten, unter Kabelkanälen oder in Stapeln aus Karton und Papier. Wer nur kurz Licht einschaltet, sieht oft nichts.

Ein Fund direkt an einem Karton beweist noch keinen Schaden. Kellerasseln fressen nicht gezielt Akten. Sie nutzen jedoch Stärke, Klebstoffreste, Staub, Hautschuppen, Papierfasern und andere organische Rückstände. Alte Etiketten, offene Verpackungen oder kaum bewegte Materialschränke liefern eher Nahrung als ein sauber genutzter Arbeitsplatz. Bei wichtigen Originalunterlagen sollte man trotzdem genau hinschauen: feine Fraßspuren, gelöste Oberflächen oder unregelmäßige Ränder gehören dokumentiert, bevor etwas entsorgt wird.

Warum sie in Arbeitsräumen bleiben

Ein Büro bietet viele Rückzugsorte. Unter Einbauschränken, an Übergängen zwischen Boden und Wand oder hinter fest montierten Möbeln bleibt es ruhig. Kartons werden manchmal über Monate nicht geöffnet. Dazu kommen Leitungsdurchführungen und Türspalten, über die Tiere zwischen Räumen wandern können. Das Problem hat wenig mit der täglichen Reinigung einzelner Schreibtische zu tun. Entscheidend sind die Verstecke und die Frage, ob sich der Bestand über mehrere Bereiche verteilt.

In älteren Münchner Gebäuden treffen unterschiedliche Bodenaufbauten, Leisten und nachträglich verlegte Kabelwege aufeinander. Das erklärt keinen Befall automatisch, macht die Suche aber kleinteiliger. Wer nur den sichtbaren Fundort behandelt, übersieht leicht den Weg dorthin. Eine gute Prüfung beginnt am Fundort und erweitert sich dann auf die angrenzenden Räume, nicht auf das ganze Gebäude auf einmal.

Feuchtequellen und Zugänge prüfen

Wichtige Bereiche werden am besten einzeln und auf einer hellen, freien Fläche kontrolliert. Prüfen Sie Umschläge, Rücken, Unterseiten von Badschränken und die Zwischenräume in Regalen. Es genügt, verdächtige Stücke beiseitezulegen und zu beschriften. Große Handtüchern und Textilien sollten nicht unkoordiniert in andere Räume getragen werden, weil das die Beobachtung erschwert. Bei feuchteempfindlichen Materialien, ist eine nachvollziehbare Dokumentation meist wichtiger als eine schnelle Aufräumaktion.

Auch technische Zonen verdienen einen Blick. Wärme von Geräten zieht Kellerasseln nicht magisch an, doch Kabelkanäle, Hohlräume und selten bewegte Geräte schaffen geschützte Wege. Drucker, Serverracks und Mehrfachsteckdosen werden nicht mit Flüssigkeit oder Insektenspray behandelt. Hier gilt: Gerät sicher ausschalten lassen, Umgebung absaugen, Zugänge prüfen und bei wiederholten Funden fachlich abklären. Der IT-Betrieb bleibt dabei immer vorrangig.

Was das Team sofort tun kann

Kartonstapel reduzieren, offene Papierabfälle zeitnah entfernen und Regalböden aussaugen, das sind sinnvolle Maßnahmen. Der Staubsaugerbeutel oder der Inhalt des Behälters sollte danach direkt außerhalb der Büroräume entsorgt werden. Ritzen lassen sich erst dann dauerhaft schließen, wenn klar ist, welche Fuge tatsächlich genutzt wird. Klebefallen können zur Kontrolle dienen, wenn sie nummeriert und nicht mitten in Laufwegen platziert werden. Sie zeigen Tendenzen, lösen aber die Ursache nicht allein.

Von Duftölen, Hausmitteln und wahllosem Sprühen ist in Arbeitsräumen abzuraten. Die Mittel erreichen tiefe Spalten oft nicht, können Oberflächen belasten und machen die spätere Beurteilung schwieriger. Besonders bei gemeinsam genutzten Räumen braucht es eine abgestimmte Lösung. Ein kurzer Hinweis an Reinigung, Facility Management und die verantwortliche Person verhindert, dass Fundstellen versehentlich beseitigt werden, bevor sie geprüft sind.

Wann ein Fachbetrieb sinnvoll ist

Professionelle Hilfe ist angebracht, wenn Kellerasseln wiederholt auftauchen, mehrere Etagen oder Räume betroffen sind oder sensible Archive geschützt werden müssen. Ein Fachbetrieb klärt zunächst die Art, die Laufwege und die Schwerpunkte. Daraus ergibt sich, ob Monitoring genügt, ob gezielte Maßnahmen nötig sind und welche baulichen Punkte anschließend geschlossen werden sollten. Eine seriöse Einschätzung verspricht keine pauschale Sofortlösung, sondern erklärt Ablauf, Zugänglichkeit und nötige Nachkontrollen.

Für Büros in München kann die Terminplanung außerhalb der Kernarbeitszeit sinnvoll sein. Vor einem Termin sollten Fundprotokolle, Fotos und eine grobe Raumskizze bereitliegen. Das spart Zeit und hilft, zwischen einem Einzelfund und einem größeren Thema zu unterscheiden. Falls externe Dienstleister oder Vermietung eingebunden werden müssen, sollte die Kommunikation sachlich bleiben: Was wurde wann gesehen, wo wurde kontrolliert und welche Maßnahme ist geplant?

Danach beobachten

Nach einer Reinigung oder Behandlung ist die Kontrolle noch nicht vorbei. Dokumentierte Fallen und regelmäßige Sichtprüfungen zeigen, ob die Aktivität abnimmt. Gleichzeitig sollten neue Kartonlieferungen nicht dauerhaft in Archiv- oder Teeküchenbereichen stehen. Wer die wenigen auffälligen Punkte konsequent nachhält, bekommt meist ein klareres Bild als mit einer einmaligen Großaktion.

Wenn Sie im Büro wiederholt kellerasselnähnliche Insekten finden, unterstützt SafeHome Schädlingsbekämpfung bei der Einschätzung und bei einem passenden Vorgehen vor Ort. Für allgemeine Informationen zur Bestimmung und Bekämpfung finden Sie auch unseren Ratgeber zu Silberfischen und ähnlichen Arten. Bei einem akuten Verdacht zählt vor allem eine ruhige, dokumentierte Prüfung.

Häufige Fragen

Sind Kellerasseln ein Zeichen für mangelnde Sauberkeit?

Nein. Verstecke und ruhige Materialbereiche sind meist wichtiger als der Zustand einzelner Schreibtische.

Reichen Klebefallen aus?

Sie helfen beim Monitoring. Für eine dauerhafte Lösung müssen Fundorte, Zugänge und Rückzugsbereiche mit geprüft werden.

Darf im Serverraum gesprüht werden?

Nein. Technik und Betriebssicherheit gehen vor. Solche Bereiche werden abgestimmt und gezielt geprüft.

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