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Kellerasseln im Badezimmer in Hannover: Woher sie kommen und wie Sie sie loswerden

Kellerasseln im Badezimmer sind in Hannover keine Seltenheit. Die kleinen grauen Panzertiere, fachlich Porcellio scaber oder Oniscus asellus, suchen sich Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit. In älteren Mehrfamilienhäusern in Linden, der Nordstadt, der List oder Vahrenwald finden sie genau das hinter der Badewanne, unter dem Waschbecken oder an den Fliesenfugen. Im Folgenden geht es darum, warum Asseln das Bad als Lebensraum wählen, wie Sie einen Befall erkennen, was Sie selbst tun können und wann ein Kammerjäger in Hannover sinnvoll ist.

Warum sich Kellerasseln ausgerechnet im Badezimmer ansiedeln

Asseln sind Krebstiere und keine Insekten. Das macht sie in einer Hinsicht besonders anspruchsvoll: Sie atmen über feuchte Kiemen, die nicht austrocknen dürfen. Ohne ausreichende Luftfeuchtigkeit vertrocknen die Tiere und sterben ab. Ein Badezimmer, in dem regelmäßig geduscht wird, in dem wenig Luftzirkulation herrscht und an dem Feuchtigkeit an Wänden und Fliesen hängen bleibt, bietet ihnen daher gute Lebensbedingungen. In Hannover kommt die typische Altbausubstanz mit gemeinsamen Kellern hinzu. Steigt die Feuchtigkeit durch einen feuchten Keller oder undichte Leitungen, wandern die Tiere über Spalten, Rohrschächte und Fugen vom Keller bis ins Erdgeschoss.

Besonders oft treten Asseln in Bädern auf, die selten gelüftet werden oder in denen sich dauerhaft Kondenswasser bildet. Kleine Risse in den Fliesenfugen oder Hohlräume hinter der Badewanne und unter der Duschtasse geben ihnen zusätzlichen Unterschlupf. Wer schon öfter Asseln im Bad gefunden hat, sollte nicht nur die Tiere betrachten, sondern auch der Feuchtigkeit auf die Spur gehen, denn oft löst sich das Problem erst, wenn man die Quelle beseitigt.

Welche Asselart steckt hinter dem Befall?

In Wohnungen sind es fast immer zwei Arten: die Mauerassel (Porcellio scaber) und die Kellerassel (Oniscus asellus). Beide sehen sich auf den ersten Blick ähnlich: grau bis graubraun, oval, mit deutlich erkennbaren Segmenten und sieben Beinpaaren. Die Mauerassel hat eine eher flache, leicht gekörnte Oberseite, die Kellerassel wirkt etwas glänzender und trägt helle Flecken. Beide erreichen etwa ein bis knapp zwei Zentimeter Länge. Für die Bekämpfung spielt die genaue Art keine große Rolle, weil beide aus denselben Gründen ins Haus kommen und auf dieselben Maßnahmen ansprechen.

An diesen Spuren erkennen Sie einen Befall

Asseln sind nachtaktiv. Am Tag verstecken sie sich, weshalb viele Menschen den Befall erst bemerken, wenn sie nachts das Bad betreten, das Licht anmachen und die Tiere hastig in die Fugen flüchten. Oder sie finden beim Putzen hinter der Waschmaschine, unter dem Waschbecken oder in der Waschküche die kleinen grauen Tiere. Anders als viele andere Schädlinge hinterlassen Asseln keine Fraßspuren an Kleidung oder Vorräten. Sie ernähren sich von verrottendem Pflanzenmaterial, Algen, Schimmel und abgestorbener organischer Substanz. Deshalb findet man sie dort, wo sich Schmutz, Feuchtigkeit und organisches Material ansammeln: unter der Badewanne, in der Dusche, hinter dem Waschbecken, an den Übergängen von Fußboden und Wand.

Ein deutliches Zeichen für einen stärkeren Befall sind gehäufte Sichtungen über mehrere Tage und an verschiedenen Stellen im Bad. Zusätzlich können Sie nach Kotspuren suchen: winzige, dunkle, längliche Körnchen, die sich an feuchten Stellen, in Fugen und hinter Möbeln ansammeln. Auch abgestreifte Häutungsreste deuten darauf hin, dass sich eine Asselpopulation etabliert hat und nicht nur ein einzelnes Tier zufällig hereingeraten ist.

Kellerassel, Mauerassel oder doch etwas anderes?

Nicht alles, was im Bad über den Boden läuft, ist eine Assel. Silberfischchen sind schlanker, silbrig glänzend, haben drei Schwanzborsten und bewegen sich schnell. Silberfischchen mögen zwar ebenfalls Feuchtigkeit, gehören aber zu den Insekten und sehen ganz anders aus. Asseln dagegen sind plump, kugelig bis oval und laufen vergleichsweise langsam. Wer unsicher ist, fotografiert das Tier aus der Aufsicht und schickt das Bild an einen Fachbetrieb. Ein gutes Foto genügt meist, um die Art zu bestimmen und richtig zu handeln.

So bekommen Sie Kellerasseln im Badezimmer selbst in den Griff

Der wichtigste Schritt besteht darin, die Feuchtigkeit zu reduzieren. Ohne sie sterben die Tiere ab oder wandern weiter. Am wirkungsvollsten ist es, regelmäßig zu lüften, stehendes Wasser zu beseitigen und die Eintrittstellen abzudichten.

Feuchtigkeit senken und den Raum trocken halten

Lüften Sie das Bad nach dem Duschen gründlich, am besten mit weit geöffnetem Fenster für mehrere Minuten. Bei dauerhaft feuchten Ecken hilft ein Luftentfeuchter. Prüfen Sie außerdem, ob sich unter der Badewanne, hinter der Waschmaschine oder an den Fliesenfugen dauerhaft Feuchtigkeit sammelt, und beseitigen Sie die Ursache. Ein trockenes Bad nimmt den Asseln die Lebensgrundlage.

Verstecke und Eintrittstellen verschließen

Dichten Sie Risse und Fugen an Wänden, Fußleisten, Rohrdurchführungen und am Übergang zum Boden ab. Prüfen Sie Türdichtungen und Fensterdichtungen. Kontrollieren Sie auch den Keller und feuchte Erdgeschossräume, denn von dort wandern die Tiere häufig ins Bad. Das Abdichten braucht etwas Geduld, verhindert aber, dass immer wieder neue Asseln nachkommen.

Verstecke aufräumen und feuchte Ecken trocken legen

Räumen Sie feuchte Ecken, Kartons, alte Handtücher und Ablagen im Bad auf. Ziehen Sie die Waschmaschine einmal heraus und reinigen Sie den Bereich dahinter gründlich. Saugen Sie Fugen und Ecken regelmäßig ab, damit sich weder Schmutz noch organisches Material ansammelt, von dem sich die Tiere ernähren. Feuchte Holzbretter, Pappe und Lumpen sollten entsorgt oder an einen trockenen Ort gebracht werden.

Natürliche Barrieren auslegen

Wo Kellerasseln regelmäßig eindringen, lassen sich vorübergehend Barrieren legen. Diatomeenerde, als dünne Linie an Türen, Fugen und Fußleisten gestreut, trocknet die Tiere aus und zeigt zugleich, wo die Einfallstore liegen. Sie ist ungiftig für Menschen und Haustiere, muss aber nach jeder Reinigung erneuert werden. Auch ein feuchtes Handtuch oder ein mit feuchter Erde gefüllter Blumentopf als Köderfalle kann helfen, um herauszufinden, woher die Tiere kommen.

Wann ein Kammerjäger in Hannover sinnvoll ist

Wenn die Asseln nach mehreren Wochen trotz Trockenlegen, Abdichten und Aufräumen immer wieder auftauchen, der Befall sehr stark ist oder sich auf mehrere Räume ausbreitet, sollten Sie einen Fachbetrieb hinzuziehen. Dasselbe gilt, wenn Sie die Feuchtigkeitsquelle nicht selbst finden, etwa bei einem undichten Rohr in der Wand oder einem feuchten Keller mit unklarer Ursache. Ein Kammerjäger in Hannover prüft die Situation vor Ort, findet die Eintrittstellen und setzt gezielte Maßnahmen um, die länger wirken als Hausmittel allein.

Für die Bekämpfung von Schädlingen wie Asseln gelten in Deutschland klare gesetzliche Regeln. Privatpersonen dürfen nur bestimmte, frei verkäufliche Mittel anwenden. Fachbetriebe wissen, welche Präparate zugelassen sind und wie sie eingesetzt werden, ohne dass Mensch und Haustiere zu Schaden kommen. Die Kosten hängen vom Aufwand, der Zugänglichkeit, der Größe des betroffenen Bereichs und möglichen Folgemaßnahmen im Keller oder an Wänden ab. Ein seriöser Betrieb nennt den genauen Preis erst nach einer Einschätzung vor Ort und keinen pauschalen Garantiepreis am Telefon.

Rechtliche Einordnung bei Mietwohnungen

In einer Mietwohnung lässt sich die Frage, wer für die Bekämpfung zahlt, nicht pauschal beantworten. Kommen die Asseln aus einem defekten Rohr oder einem feuchten Keller, den der Vermieter instand halten muss, trägt meist der Vermieter die Kosten. Lassen sich die Tiere auf unzureichendes Lüften oder zu hohe Eigenfeuchtigkeit zurückführen, kann der Mieter in der Pflicht stehen. Dokumentieren Sie den Befall mit Fotos und melden Sie einen stärkeren, wiederkehrenden Befall frühzeitig an Vermieter oder Hausverwaltung. Eine pauschale rechtliche Zuordnung ohne Prüfung des Einzelfalls ist nicht seriös.

Häufige Fragen zu Kellerasseln im Badezimmer

Sind Kellerasseln im Bad gesundheitsschädlich?

Nein. Kellerasseln übertragen keine Krankheiten, beißen nicht und sind für Menschen und Haustiere ungefährlich. Sie sind allerdings ein Zeichen für überhöhte Feuchtigkeit, die man auch unabhängig von den Tieren beheben sollte, weil dauerhafte Feuchte Schimmel begünstigen kann.

Woher kommen Kellerasseln über Nacht im Badezimmer?

Meist kommen sie aus dem Keller oder von außen durch Spalten, Rohrschächte und Fugen. Nachts, wenn es im Haus ruhig und feucht ist, wandern sie ins Bad und suchen sich dort dunkle Verstecke, aus denen sie bei Störung schnell wieder verschwinden.

Kann ich Kellerasseln mit Essig oder Hausmitteln vertreiben?

Essig, Salz und ätherische Öle können vorübergehend ein wenig abschrecken, beseitigen aber nicht die Ursache. Ohne Trockenlegung und Abdichtung der Eintrittstellen kehren die Tiere zurück. Hausmittel sind daher höchstens eine Ergänzung, nicht die eigentliche Lösung.

Wie lange dauert es, bis Kellerasseln verschwinden?

Das hängt davon ab, wie schnell Sie die Feuchtigkeit senken und die Eintrittstellen dichten. Bei konsequentem Vorgehen ist nach ein bis drei Wochen meist eine deutliche Besserung spürbar. Bei einem großen Befall oder unklarer Feuchtigkeitsquelle kann die professionelle Bekämpfung nötig sein.

Kellerasseln im Bad vorbeugen

Wer das Badezimmer trocken hält, regelmäßig lüftet, Spalten und Fugen abdichtet und den Keller als mögliche Quelle im Blick behält, gibt Kellerasseln im Bad kaum eine Chance, in Hannover ebenso wie anderswo. Eine Übersicht zur Bekämpfung im ganzen Haus finden Sie im Ratgeber zu Kellerasseln im Haus erkennen und bekämpfen. Bei hartnäckigem Befall hilft Ihnen SafeHome mit einer Einschätzung vor Ort unter 015679682718.

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